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Regionalliga Staffel 7 – Baden / Saarland / Hessen
Bereits am ersten Spieltag der Regionalliga 7 gab es eine faustdicke Überraschung. Ausgerechnet der Neuling Skatfreunde Stennweiler erwischte einen Traumstart und setzte sich mit der makellosen Bilanz von 9:0 Wertungspunkten an die Tabellenspitze. Doch wie so oft beim Skat sollte sich das Blatt schnell drehen. Bereits am zweiten und dritten Spieltag rückten die Mannschaften nach vorne, die vor der Saison zum Favoritenkreis gezählt worden waren. Insbesondere Rödelheim und Direkt Energie Eschborn brachten sich in eine gute Ausgangsposition, aber auch Schnippel die 10 Haslach und SRC Dreieich mischten im Kampf um die Spitzenplätze kräftig mit.
Nach dem vierten Spieltag hatte sich Rödelheim schließlich einen kleinen, aber wichtigen Vorsprung erarbeitet. Mit drei Punkten Abstand auf die Verfolger ging der Tabellenführer in den letzten Spieltag. Und Rödelheim ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Der Vorsprung wurde verteidigt und damit der verdiente Aufstieg in die 3. Bundesliga perfekt gemacht. Dahinter entwickelte sich dagegen ein regelrechter Krimi.
Um den zweiten Aufstiegsplatz kämpften Eschborn II, Haslach und Dreieich bis zum Schluss. Alle drei Mannschaften beendeten die Saison punktgleich, sodass schließlich die bessere Punktedifferenz den Ausschlag geben musste. Hier hatte Direkt Energie Eschborn II das bessere Ende für sich.
Wie eng Freud und Leid beim Skat beieinanderliegen können, mussten ausgerechnet die Skatfreunde Stennweiler erfahren. Nach dem sensationellen Auftakt und der Tabellenführung mit 9:0 Punkten wollte es an den folgenden Spieltagen einfach nicht mehr so recht laufen. Der Vorsprung aus dem Traumstart war schnell aufgebraucht, und statt um die vorderen Plätze ging es plötzlich um den Klassenerhalt. Am Ende konnte der Abwärtstrend nicht mehr gestoppt werden.
So müssen die Skatfreunde Stennweiler nach nur einer Saison in der Regionalliga gemeinsam mit Gut Blatt Gaggenau 1971 e.V., Falsch gedrückt Kelsterbach und Skatfreunde Hargarten II den bitteren Gang in die Oberliga antreten.
Andreas Träm
Staffelleiter

